2. Die DDR-Zeit – Geschichte der Blumenhalle
Dieser Bericht befasst sich mit dem Thema DDR. Wenn Sie unseren vorherigen Beitrag gelesen haben, werden Sie wissen, dass es die Blumenhalle am Südfriedhof bereits seit 1945 gibt. Die Notbauten, welche von den drei privaten Blumenhändlern aus Leipzig genutzt worden, waren bis 1955 Handelsplatz am Osttor des Südfriedhofs.
- Drei Schornsteine, drei Firmen.
DDR – Deutsche Demokratische Republik
Die Zeit der DDR begann am 07.Oktober 1949. Nach dem Ende des zweiten Weltkrieges musste eine neue Ordnung und Gesellschaftsstruktur her.
Deswegen wurde in der ehemaligen BRD der Kapitalismus und in der DDR der Sozialismus als Wirtschaftsordnung eingeführt.
„Die Blumenhalle am Südfriedhof Leipzig […] ist für den Betrieb eine absolute Notwendigkeit.“ – Betriebsbauleiter Geppert
Zu dieser Zeit gleitete die Blumenhalle immer mehr in staatlichen (städtischen) Besitz. Im Jahre 1955 befand Betriebsbauleiter Geppert, dass ein Umbau des Ladens unumgänglich sei.
Damit wollte man den Umsatz steigern. Sie sollte zu einer „vorbildichen Einkaufstätte für Blumen und Pflanzen aller Art für Leid und Freud für alle Friedhofsbesucher und die in der Umgebung wohnenden Einwohner“ sein. Ziel war es Produkte aus der friedhofseigenen Gärtnerei und Baumschule verstärkt an den Mann zu bringen und somit ein System zu schaffen, was sie unabhängig versorgen konnte. Produktion und Verkauf – alles unter einem Dach.
Die Außenstelle in Kleinzschocher war zu dieser Zeit ebenfalls vorhanden.
Die nachfolgenden Bilder zeigen den Bauantrag und die Kosten dafür:
Der Preis für den Umbau betrug sich damals auf stattliche 20 000 DM, wie auf dem unteren Bild zu sehen ist.
Eine bauliche Verbindung zum Eingangspavillon
- Skizze zum Anbau des Pavillons
- Detaillierte Skizze
- Die Verbindung mit dem Pavillon blieb viele Jahre bestehen. Erst mit dem Neubau wurden beide wieder voneinander getrennt.
Arbeiten in der Brigade
- Die Arbeitsbedingungen wurden stark verbessert. Und sicherlich auch der Absatz.
Den Zusammenhalt stärken – Das Brigade-Buch
- Das Brigade-Buch: rot war die Farbe der Partei
- Mit der Brigade fuhr man gerne mal ins Theater.
- Urkunden gab es in unserem Brigade-Buch zuhauf. Hier leider nur der 3. Platz.
- Deine Umwelt Blumenschau ’89
- Man beachte die schöne Handschrift.
- In schwarz-weiß wird es schwierig die Schönheit der Blumen zu erkennen.
- Violinen-Ensemble des Bolschoi-Theaters der UdSSR
- Besuch der „ISKRA“-Gedenkstätte
- Gesangs- und Tanzensemble des Moskauer Militärbezirks
- Schon viel besser. Gut, dass der Farbfilm erfunden wurde.
- Die Partei spielte eine große Rolle in der DDR.
- Als Florist und Einwohner Sachsens darf natürlich ein Ausflug nach Pillnitz nicht fehlen.
- Damals so schön wie heute.
- In Farbe sieht es gleich viel schöner aus.
- „Wer nicht neugierig ist, erfährt nichts.“ – Goethe
- Schon in der DDR ein florierendes Geschäft.
- Die floristische Gestaltung hat sich seit damals etwas verändert.
Den Sozialismus in seinem Lauf hält weder Ochs‘ noch Esel auf. – Erich Honecker
Dem war jedoch nicht so. Ab dem 03.Oktober 1990 gab es die DDR nicht mehr und das geteilte Deutschland wurde wiedervereinigt. Näheres zur Wendezeit finden Sie in unserem nächsten Beitrag zur Geschicihte der Blumenhalle.
Wo bekommt man heute noch Faltlorbeer her?ich suche welchen.wer kann mir helfen?LG Kristina
Ich habe welchen 1000 Stück